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Eckelsheim - kleines Geschichtslexikon 

Der Name leitet sich aus der Frankenzeit her (4. - 9. Jahrhundert), während derer der König seine „Freien“ durch Landschenkungen zu belohnen pflegte. So gründete „Egilo“ (was soviel wie „kleines Schwert“ bedeutet) das Dorf an der Dunzel und gab ihm den Namen Egilosheim. Daraus wurde später Ekkilsheim und heute ECKELSHEIM.

Die erste urkundliche Erwähnung der Dorfgemeinde Eckelsheim findet sich 1293 in einer Verkaufsurkunde des Wernher, Herr von Ringravius, an die Herren Kuno von Montford und Wilhelm von Randoken.

Nach verschiedentlichem Besitzerwechsel (u.a. gehörte Eckelsheim zu den Besitzungen der Klöster Disibodenberg, Marienpforte sowie der Mainzer Kirche) fiel Eckelsheim 1745 an Österreich, bis 1797 das linke Rheinufer französisch wurde und damit auch das Dorf. Das gesamte Gebiet des heutigen Rheinhessen wurde als nördlicher Teil des Gouvernement Mont Tonnerre (Donnersberg) von einem Bruder Napoleons verwaltet. Aus der französischen Zeit heben sich vor allem die Eckelsheimer Kontakte zur gefürchteten Räuberbande des Schinderhannes hervor, der mehrmals im Ort Unterschlupf gefunden haben soll.

Nach Beschluss des Wiener Kongress (1814-15) kam dieses Gebiet und auch das Dorf zum Großherzogtum Hessen, wurde „Hessen überm Rhein“ und bekam 1818 offiziell den Namen „Rheinhessen“. 1947 wurde Rheinhessen in das neue Land Rheinland Pfalz eingegliedert. Eckelsheim, das heute ca. 500 Einwohner beheimatet, gehört seit 1797 zum damaligen Kanton und zur heutigen Verbandsgemeinde Wöllstein und liegt mitten in der Rheinhessischen Schweiz.

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